ARIZONA
USA 2000
ARIZONA
COLORADO
KANSAS
MONTANA
N-DAKOTA
NEW-MEXICO
OKLAHOMA
S-DAKOTA
TEXAS
UTAH
WYOMING
GALLERY
Reiseroute Arizona

Am 16.06.2001 erreichen wir Arizona von New Mexico aus kommend auf der I 10.

Nach einer Übernachtung in Benson besuchen wir am frühen Morgen das Sonora Desert Museum bei Tucson. Bereits die Anfahrt durch die von unzähligen Saguaros bedeckten Berge ist ein Erlebnis. Und das Museum selbst lässt keine Wünsche offen. Flora und Fauna werden in so gekonnter, lebhafter und anschaulicher Form vermittelt, dass dieses weitläufige Open-Air-Museum einfach als unübertroffen bewertet werden muss. Leider aber sind wir zur falschen Jahreszeit unterwegs, bereits am Vormittag schmälert die unglaubliche Hitze den Genuss des Museumsbesuches erheblichBundesstaaatenschild
.
Über I 10 und Hwy 77/79 setzen wir unsere Reise in nördlicher Richtung fort und besuchen als Nächstes
Biosphere 2. Hier sehen wir uns die beeindruckenden Forschungsanlagen für die wissenschaftlichen Versuche an, mittels künstlich angelegter und in sich abgeschlossener Biosphären verschiedener Klimazonen, einen in sich geschlossenen biologischen Kreislauf zu schaffen. Die Projekte scheiterten – die gigantischen Anlagen (so was kann es einfach nur in Amerika geben) blieben für die Schaulustigen.

Nach einer Übernachtung in Apache Junction geht es auf Hwy 88 in sehr beschwerlicher Fahrt (unpaved Road, nicht für Wohnmobile zu empfehlen) nach
Tonto NM am Theodore Rososevelt Stausee. Tonto NM ist ein herrlich situiertes Cliff Dwelling aus der Anasazi-Zeit, das man erklettern und hautnah erkunden kann. Keine Menschenseele weit und breit, Saguaros und der View auf den Theodore Roosevelt Stausee–eine empfehlenswerte Sache.
                                                                                                  
nach oben

Wir setzen unsere Reise in Richtung Norden fort und erreichen über I 17 und Hwy 179 das wundervolle Sedona. Sedona ist in der Tat ein beeindruckender Ort, bereits die Anfahrt in die roten Bergketten begeistert uns sehr. Zudem ist hier kulturell einiges geboten, Sedona ist ein Felsformation in Sedonaexklusiver Urlaubsort und wohl eine Art Geheimtip unter den Amerikanern. Zum Glück finden wir noch ein Plätzchen auf einem wunderbaren Campground mit Fluss und jeder Menge eingewachsenem Baumbestand–ein Ort zu Wohlfühlen. Außer der imposanten Lage Sedonas in den Red Rocks hat der Ort Flaniermeilen und ganz wichtig-ein herrlich angenehmes und nicht zu heißes Klima zu bieten. Viele Dauercamper hier wissen das zu schätzen.

Am nächsten Morgen besuchen wir das Tuzigoot NM ganz in der Nähe. Hierbei handelt es sich um einen sehr gut erhaltenen bzw. restaurierten Pueblobau der Sinagua-Indianer mit Visitorcenter. Anschließend fahren wir nach Jerome, einem reizvollen Städtchen, vom ehemals dominanten Bergbau geprägt und heute zu einer lukrativen Künstler- und Touristenmetropole mit Charme gediehen. Leider müssen wir Sedona dann aber aus Zeitgründen verlassen.

 Wir setzen die Fahrt auf I 17 und I 40 bis zum legendären

Meteor Crater
fort. Der riesige Krater bietet ein imposantes Bild, auch das Museum sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Von der Möglichkeit der Kraterumwanderung machen wir angesichts der Kondition unseres “Kleinen” keinen Gebrauch, obgleich dies sehr verlockend wäre.
                                                                                                  
nach oben
Weiter auf der I 40 besuchen wir anschließend den
Petrified Forest NP und Painted Desert. Die versteinerversteinerte Bäumeten Bäume in einer kaum vorstellbaren Ödnis sind zwar sicher aufgrund ihrer Menge und Größe sehenswert aber richtig gut gefällt uns Painted Desert mit seinen Farbvariationen, die sich leider nicht so richtig auf ein Foto bannen lassen. Nach einer Übernachtung in Gallup setzen wir unsere Fahrt am 21.06.2000 in Richtung Norden fort

Über Hwy 264 fahren wir durch die Navaho-Reservation über Window Rock zunächst zur
Hubbel Trading Post NHS. Hier kann man einen sehr authentischen Eindruck von einer einstmaligen Trading Post gewinnen und sich aufgrund der astronomischen Preise gut in die Lage der Navahos, die hier einstmals zum Handeln eintrafen, versetzen.

Schließlich erreichen wir Chinle, das Tor zum
Canyon de Chelly, dem geschichtsträchtigen Platz, an dem die Nation der Navahos ihre wichtigsten Schlachten, erst gegen die Spanier, später gegen die Vereinigten Staaten schlagen musste. Wir sind sehr beeindruckt angesichts der wundervollen Landschaft, die sich hier darbietet. Die gigantische Größe des Canyons, das Grün im Tal im Kontrast zu den tiefroten Gesteinsformationen und der unendlich blaue Himmel–dazu die Stille und Einsamkeit sind einfach Ehrfurcht erweckend. Der Höhepunkt ist ohne Zweifel aber ein einsamer Blick auf Spider Rock, das berühmte Mysterium. Mit Sicherheit können wir sagen, dass wir in unserem nächsten USA-Urlaub für diesen Ort mehr Zeit einplanen werden.....

Schließlich besuchen wir natürlich auch in diesem JahrThe wave
 
Monument Valley - ein absolutes Muss versteht sich und verlassen Arizona schließlich am 21.06. Einen erneuten Abstecher in den Canyon State unternehmen wir allerdings nochmals einen knappen Monat später, dann wandern wir nämlich zur Wave, einem fast unbeschreiblichen Naturwunder und erleben die Faszination Antelope Canyon bei Page.

                      
                                                                                                                               nach oben

Empfehlung:

Arizona: its great, nachdem man glaubt, die touristischen Highlights gesehen zu haben, stellt man fest, der Canyon-State ist überall ein Hightlight !!!!

Sonora Desert
Museum:                  Keinesfalls entgehen lassen, Jahreszeit beachten,  
                                 optimal mit Saguaroblüte verbinden
      
Biosphere 2:             Wenn man schon mal da ist, kann man sich einen                                        Eindruck von Gigantomie verschaffen

Tonto NM:                Große Klasse, aber davon gibt es sicher noch jede
                                 Menge, großen kommerziell genutzten Dwelling - 
                                 Anlagen unbedingt vorzuziehen

Sedona:                    Herrlich als Zweitwohnsitz, unbedingt Zwischenstop
                                 einlegen

Tuzigoot NM:           Ein prima Abstecher von Sedona aus, mit Jerome                                       verbinden

Meteor Crater:         Hervorragend gestaltet, wenn möglich bei der
                                 Routenplanung berücksichtigen

Petrified Forest NP
und Painted Desert: Nicht entgehen lassen, wenn es auf der Route liegt

Hubbel Trading Post NHS:
                                 Schön , wenn man dran vorbeikommt

Canyon de Chelly:  Gigantisch, Zeit nehmen

Monument Valley:   Nach dem Grand Cayon wohl der häufigst besuchte 
                                 Platz in Arizona – ein Wunderwerk der Natur

The Wave:                Unbeschreibliches Naturwunder, erfordert frühzeitige 
                                 Anmeldung und Kondition

Antelope Canyon:   Die berühmten Fotos versprechen nicht zu viel,
                                 Faszination Natur, leider aber überlaufen

nach oben