| Sonora Desert Museum 
Gegen 8.00 Uhr starten wir am 17.06.2000 und steuern gleich das Sonora Desert Museum an, von dem wir durch Filmberichte daheim schon so viel Gutes gehört haben. Über die I 10, Hwy 19 und Hwy 86 fahrend, erreichen wir das Museum in
glühender Morgenhitze, die fast schon unerträglich ist. Wie überleben die Menschen hier nur? In Tucson sehen wir die ersten Saguaros, Riesenkakteen, von denen in der Stadt sogar noch einige Exemplare weiß-gelblich blühen. Außerhalb sehen wir dagegen welche, die bereits rote Früchte angesetzt haben. Die Saguaros verdichten sich, schließlich bedecken sie in unzähliger Menge alle Hügel und Täler, einer neben dem anderen, wie ein lichter Wald. In der Blütezeit im Mai müsste man hier mal
herkommen, das wäre ein Anblick! Aber auch so sind wir beeindruckt von den Armriesen. Das Desert Museum ist große Klasse, die Filmberichte haben nicht zuviel versprochen. Trotz der vielen Besucher kann man sehr gut die Flora und Fauna, die hier gekonnt arrangiert wurde, bewundern. Zwischendurch gibt es immer mal eine kleine Ausstellung, z.B. über
Fledermäuse, verschiedene Wüstenbewohner, die geographischen Gegebenheiten und vieles mehr. Wir sehen Tiere, von denen wir vorher noch nie was gehört haben, z.B. Bobcats oder Pekaris und bewundern das Vogelhaus und das Kolibrihaus. Und der Service! Gleich am Eingang erhalten wir einen Spezialkinderwagen, der sich dann auch als sehr komfortabel erweist. Robert ist voll bei der Sache. Er ist aufgeschlossen und will alles wissen. Im RV allerdings fällt er
dann in einen komaartigen Tiefschlaf–erledigt. Wir sind auch angegriffen von der Hitze und stellen fest, dass das wohl die falsche Jahreszeit ist, um dieses Museum wirklich richtig erleben und genießen zu können. |