Mesa Verde NP

Gegen Mittag erreichen wir den Mesa Verde NP. Auf dieser über 2000 m hohen Fläche lebten von 500 n. Chr. an 800 Jahre lang Anasaziindianer vom Ackerbau, die hier zahlreiche Bauwerke errichteten. Die Auffahrt auf die Spruce Tree HouseHochebene mit grandiosem Ausblick in die Tiefe ist gigantisch und bleibt für uns der Höhepunkt des Tages. Bekannte haben ein paar Wochen weniger Glück, denn Mesa Verde ist wegen der Brandkatastrophen, von denen wir nur wenig mitbekommen, geschlossen. Die schlimmsten Feuer seit 50 Jahren werden hier und insbesondere auch in Montana in wenigen Wochen wüten. Aber auch jetzt ist es schon sehr trocken und gerade dieser Tag in Mesa Verde ist ganz besonders heiß. Allerdings wimmelt es hier nur so von Touristen, die meisten scheinen Deutsche zu sein. Dicht aneinander gedrängt bewegen sich hier unglaubliche Touristenströme und Autokarawanen.
Rückblickend stellen wir fest, dass Mesa Verde, das zwar über sehr eindrucksvolle Ruinen von Anasazi-Bauten verfügt, in erster Linie von seinem Namen lebt und Kommerz sicher einen gewichtigen Rang hierbei einnimmt. Zahlreiche andere Cliff Dwellings, die man sogar ohne Führer besuchen und erleben kann, und von denen es Unmengen zu geben scheint, stehen dahinter leider weit zurück.

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