Browning – Indian Days und Indian Museum, Glacier NP

Nach einem Abstecher zu Fort Mc. Leod in Alberta mit seinem Museum am berühmten Buffalo Spring fahren wir weiter nach Browning, also wieder in südlicher Richtung über Cardston auf den Hwy 89. Browning ist ein in der Tat sehr heruntergEinfahrt Blachfeetreservationekommenes Nest und situiert im Herzen der Blackfootreservation. Hier sind die Indian Days, ein alljährlich einmal stattfindendes großes indianisches Fest, gerade in vollem Gange. Wir organisieren uns zunächst einen Platz auf einem wundervollen Campground ca. 15 Meilen nördlich von Browning gelegen (völlige Einsamkeit, in unmittelbarer Nähe der Berge, ein einsamer See mit Bibern, die wir herrlich beobachten können, Wildgänse, Präriehunde, sehr gute sanitäre Anlagen und ein uriger Typ, der das alles zum Dumpingpreis vermietet) und genießen die Einsamkeit und Stille und beobachten die Biber. Auf der Fahrt nach Browning fallen uns am Straßenrand zahlreiche Kreuze auf, in jeder scharfen Kurve sind welche zu sehen, oft mehrere auf einmal. Während der Indian Days ist der Ausschank und der Verkauf von Alkohol jedenfalls im Umkreis von 40 Meilen verboten und das ist sicher nicht ohne Grund so.....

Am nächsten Morgen besuchen wir das Indian Museum in Browning. Hier gibt es wieder viele gute Exponate, leider nicht so viele richtig alte Stücke wie erhofft, aber dafür auch hervorragende moderne Kunst, die man noch dazu zu moderaten Preisen St. Mary Lake im Glacier NPerstehen kann.

Nach dem Museumsbesuchl fahren wir zum Wandern in den Glacier NP. Dieser erinnert auf den ersten Blick an die Alpen, ist dann aber doch wesentlich monumentaler als zunächst erwartet. Bereits am Eingang am Saint Mary Visitor Center werden wir von den Beschränkungen für Wohnmobile überrascht. Für unser Gefährt ist jedenfalls nur ein kleiner Parkabschnitt passierbar und so setzen wir uns das Ziel, hinter dem Saint Mary Lake, bis zu dem wir fahren dürfen, zu den diversen Wasserfällen zu wandern. Wir schnallen uns die Kindertrage um und dann geht es los. Wir können die herrlichen Wasserfälle, eine wunderbare Fauna, die faszinierende Hochgebirgslandschaft mit großen blaugrünen Seen und herrlichen Flüssen bewundern. Wir sind den ganzen Tag unterwegs und begegnen allerdings auch vielen Leuten, die gängigen Wanderrouten scheinen hier hochfrequentiert zu sein. Erschöpft fallen wir abends nach dem Biberwatching in unsere Betten, die Kälte weckt uns aber bald wieder und wir müssen sogar die Heizung einschalten.

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