Washburn`s Lewis and Clark Exhibition,
Fort Mandan, Knife River Indian Village

 

Am Morgen des 07.07.2000 geht es weiter Richtung Norden und zwar auf dem Hwy 180 4 auf den Spuren von Lewis and Clark direkt am Missouri entlang.

In Washburn besichtigen wir die Lewis and Clark Exhibition, die gut gemacht und informativ ist. Wieder gibt es viele Informationen über Sakakawea, die indianische Begleiterin und Dolmetscherin von Lewis und Clark, und ihre Rolle beim Trail und auch über die Geburt ihres Kindes, dass sie auf dem zweijährigen Marsch mit dabei hatte.

Weiter geht es nach Überquerung des Missouri bei Washburn nach Fort Mandan am Missouri. Es handelt sich dabei um einen originalgetreueun Nachbaus des Forts, in dem Lewis and Clark mit ihren Leuten einen Winter überstanden Blick ins Fort Mandanhaben. Das ”echte Fort Mandan” ist längst in den Fluten des Missouris, der zwischenzeitlich, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Eingriffe durch Menschenhand, erheblich seinen Lauf geändert hat, versunken. Dort ist nichts los. Lediglich zwei Männer, in originaler Kleidung der Pioniere, halten Pfeife schmauchend hier die Stellung. Und das nicht ohne Grund. Aufgrund der vielen und ausgesprochen aggressiven Moskitos ist ein längerer Aufenthalt im Freien nämlich nahezu selbstmörderisch. Man muss sich wirklich fragen, wie die Indianer das überleben konnten. Das Fort ist klein, 44 Leute haben es in zwei Monaten errichtet und dann 5 Monate hier auf engstem Raum verbracht. Zwei Vorratsräume, ein paar Schlafräume mit je zwei Betten, 8 bis 9 Leute bewohnten jeden Raum und die, die nicht in den Betten schlafen konnten, übernachteten in dem Zwischenraum zum Dach. Angesichts dieser einfachen Unterbringung wächst unser Respekt für die Leistung der Expeditionsteilnehmer.

Wir fahren weiter zum Visitor Center am Knife River. Hier befanden sich früher drei HMandanhütteidatsadörfer mit 50 Erdhäusern, die von ungefähr 1000 Menschen bewohnt wurden. Wir sehen uns eine gute Ausstellung mit einem Klasse erläuternden Film an und wandern dann los. Zunächst kann man eine hergerichtet Originalhütte mit einer wunderbaren Innenausstattung bewundern. Das beste dieser Art, was ich je gesehen habe. Inclusive Bullboot, Vorratsräumen, Bettstätten, Wohnbereich, diversen Utensilien wie Werkzeugen, Ackerbaugerät, Büffeltanzmaske, Essgeschirr, herrlicher Robe, Spielsachen.... einfach alles kann bestaunt werden. Man hat das Gefühl, die Bewohner der Hütte wären eben gerade mal rausgegangen und kämen gleich wieder. Draußen ist ein Mustergarten angelegt, im weiteren Bereich dann der Rasen teils gemäht, sodass man die Umrisse der ehemaligen Hütten deutlich erkennen kann. Hütte an Hütte stand hier, dicht bei dicht. Wir laufen durch das ehemalige Dorf bis zum Knife River und zurück. Wir sind begeistert und können dieses Museumsdorf nur empfehlen.

zurück