| Am 06.07.2000 erreichen wir North Dakota und setzen unsere Reise in nördlicher Richtung nach Bismarck über Mandan fort. Das dort befindliche “Four Tribes Museum” ist allerdings enttäuschend. Entschädigung gibt es dafür aber kurze Zeit später in Bismarck im North
Dakota Heritage Museum, das uns weit mehr anspricht. Erwähnenswert ist auch die besondere Herzlichkeit, die man hier den “Germans” entgegenbringt, kein Wunder, so manche Ahnenreihe lässt sich mühelos nach Deutschland zurück verfolgen, wie schon die Familiennamen deutlich machen. Am nächsten Tag geht es weiter nach Washburn, wo die gut aufgemachte Lewis and Clark Exhibition zu sehen ist. Die beiden Vorreiter der amerikanischen Zivilisation sind hier
übrigens fast allgegenwärtig, ebenso ihre indianische Begleiterin und Dolmetscherin Sakakawea. Weiter suchen wir die Nachgestaltung von Fort Mandan auf (das echte Fort ist längst in
den Fluten des Missouri versunken). Besonders beeindruckt sind wir aber vom Knife River Indian Village, eine herausragende Mandanhütte mit entsprechenden Artefakten reichlich ausgestattet, sticht hier besonders
ins Auge. Weiter geht es nach New City zur Besichtigung des Three Tribes Museums, das allerdings sehr stammesspezifisch und neuzeitlich ausgerichtet ist. In Dickinson besichtigen wir das Dinosaur Museum, klein aber fein, und erreichen schließlich Medora, einen richtigen Touristenort direkt am Eingang zum Theodore Roosevelt NP. Hier gibt es ein mit Ausstellungsstücken geradezu überfrachtetes Indian Museum, das wir auf jeden Fall empfehlen können, obgleich es für unseren Geschmack zu viele “neue” Ausstellungsstücke zu sehen gibt. Auf keinen Fall aber darf man sich den Theodore Roosevelt NP, die “Badlands von North Dakota”, entgehen lassen – einfach Klasse. Unser Resümee: für North Dakota haben wir viel zu
wenig Zeit eingeplant, ein Evant ist hier neben dem anderen zu bestaunen. Und die grandiose vom gewaltigen Missouri geprägte Landschaft kann man eigentlich gar nicht in Worten beschreiben. Sehr lästig allerdings sind zumindest im Hochsommer Milliarden von Moskitos, die den Aufenthalt im Freien fast unmöglich machen.
nach oben Empfehlung: North Dakota: Große Klasse, Facettenreichtum, grandiose
Landschaften, eine unglaubliche Fülle von Highlights in der Regel ohne großen Touristenrummel, für Indianistikinteressierte unbedingt zu empfehlen Four Tribes Museum Mandan: meiden North Dakota Heritage
Museum Bismarck: Auf jeden Fall ansehen Lewis and Clark Exhibition Washburn und Fort Mandan: Prima gestaltet und informativ Knife River Indian Village: Herausragend gut, auf keinen Fall
versäumen Dinosaur Museum Dickinson: Wenn man in der Nähe ist...... Indian Museum Medora: Bestechende Vielzahl an Exponaten,
unbedingt ansehen Theodore Roosevelt NP: Hervorragend, bizarre Landschaft, Flora
und Fauna sind in vielfältiger Form zu bestaunen, insbesondere Bisons und
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