Washita-Battlefield

Auf dem Hwy 160 bzw. 283 überqueren wir von Kansas kommend die Grenze nach Oklahoma in südlicher Richtung. View of the Wasshita-Battle-Field

Die Landschaft, weites, leicht hügeliges Grasland, wandelt sich langsam. Ab dem Canadian River wird es zunehmend hügeliger, die Erde wird immer röter, schließlich tiefrot. Der Baumbewuchs nimmt zu, überall sind üppig blühende Wildblumen zu bestaunen. Einige Flüsse werden von uns überquert und schließlich erreichen wir das Black Kettle National Grasland. Entsetzt lese ich kurz vor Erreichen des Washita Battlefields in der Nähe des Ortes Cheyenne den Flussnamen "Dead Indian River". Cheyenne ist ein kleines Nest, von wo aus es gut ausgewiesen weiter zum Battlefield geht. Dort gehen wir den Trail zum Schlachtfeld hinunter und unterhalten uns mit dem sehr freundlichen Parkranger. Dieser berichtet auf unsere Nachfrage, dass Custer hier am Washita entgegen der historischen Darstellung fast ausschließlich Frauen und Kinder gemetzelt habe, da kaum Männer im Lager von Black Kettle gewesen sind. Dann aber habe Custer, insbesondere weil wegen dem kurz davor stattgefundenen Sand Creek Massaker bereits ein Untersuchungsausschuss gebildet worden war, die Toten des Washitamassakers als "Warriors" deklariert.

Wir sind übrigens fast die einzigen Besucher an diesem Tag, betroffen verlassen wir diesen traurigen Ort.

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